AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Bedingungen für die Nutzung der Anwendung Fakturly zur Erstellung elektronischer Rechnungen nach EN 16931.

Stand: 16. Mai 2026.

  1. § 1 Vertragspartner und Geltungsbereich

    Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (im Folgenden „AGB") gelten für sämtliche Verträge zwischen Max Mustermann e.U., Musterstraße 1, 1010 Wien (im Folgenden „Anbieter"), und seinen Kundinnen und Kunden über die Nutzung der unter rechnung.dev erreichbaren Anwendung „Fakturly". Abweichende Bedingungen der Kundin oder des Kunden werden nur Vertragsbestandteil, soweit der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zustimmt.

  2. § 2 Vertragsgegenstand

    Der Anbieter stellt eine browserbasierte Anwendung zur Verfügung, mit der elektronische Rechnungen im Format ZUGFeRD/Factur-X nach EN 16931 erzeugt werden. Die Verarbeitung der eingegebenen Daten erfolgt clientseitig im Browser der Nutzerin oder des Nutzers. Der Funktionsumfang ergibt sich aus der Produktbeschreibung auf der Website zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses.

  3. § 3 Vertragsschluss

    Die Darstellung der Tarife auf der Website stellt kein verbindliches Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots. Mit Auswahl eines Tarifs und Bestätigung der Bestellung gibt die Kundin oder der Kunde ein verbindliches Angebot auf Abschluss eines Nutzungsvertrags ab. Der Vertrag kommt mit Zugang der Auftragsbestätigung oder spätestens mit Bereitstellung des Zugangs zu den kostenpflichtigen Funktionen zustande.

  4. § 4 Preise und Zahlung

    Die jeweils geltenden Preise ergeben sich aus der Preisseite. Alle Preise sind Endpreise und enthalten die gesetzliche Umsatzsteuer, soweit eine solche anfällt. Die Zahlung erfolgt mittels der bei Bestellung angebotenen Zahlungsmittel. Die Rechnung wird elektronisch übermittelt; dem stimmt die Kundin oder der Kunde mit Vertragsschluss zu.

  5. § 5 Pflichten der Nutzerin oder des Nutzers

    Die Nutzerin oder der Nutzer ist verpflichtet, die für die Rechnungserstellung erforderlichen Daten vollständig und richtig anzugeben. Die rechtliche und steuerliche Prüfung der erzeugten Rechnungen, insbesondere die Einhaltung der nationalen Rechnungsanforderungen, obliegt der Nutzerin oder dem Nutzer.

  6. § 6 Gewährleistung

    Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsbestimmungen. Der Anbieter sichert die Verfügbarkeit der Anwendung im Rahmen einer marktüblichen Verfügbarkeit zu; ein Anspruch auf unterbrechungsfreien Betrieb besteht nicht. Geringfügige Abweichungen der Anwendung von der Leistungsbeschreibung, die die Tauglichkeit zum vertragsgemäßen Gebrauch nicht erheblich beeinträchtigen, gelten nicht als Mangel.

  7. § 7 Haftung

    Der Anbieter haftet gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern nach den gesetzlichen Bestimmungen. Eine Beschränkung oder ein Ausschluss der Haftung für Personenschäden sowie für Schäden, die auf grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz zurückgehen, erfolgt nicht (§ 6 KSchG). Gegenüber Unternehmern ist die Haftung des Anbieters für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen, ausgenommen bei Personenschäden. Die Haftung des Anbieters für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden und Folgeschäden ist gegenüber Unternehmern, soweit gesetzlich zulässig, ausgeschlossen.

  8. § 8 Widerrufsrecht für Verbraucher

    Verbraucherinnen und Verbrauchern steht nach § 11 FAGG ein Widerrufsrecht zu. Einzelheiten und das Muster-Widerrufsformular finden sich auf der Seite Widerruf.

  9. § 9 Anwendbares Recht und Gerichtsstand

    Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss seiner Verweisungsnormen und des UN-Kaufrechts. Gegenüber Unternehmern ist Wien als ausschließlicher Gerichtsstand vereinbart. Bei Verbrauchern mit Wohnsitz, gewöhnlichem Aufenthalt oder Beschäftigungsort im Inland richtet sich der Gerichtsstand nach § 14 KSchG; eine abweichende Vereinbarung wird nicht getroffen.

  10. § 10 Verbraucherstreitigkeiten

    Die Online-Streitbeilegungsplattform der EU wurde mit 20. Juli 2025 eingestellt (Verordnung (EU) 2024/3228 zur Aufhebung der Verordnung (EU) 524/2013). Für Verbraucherstreitigkeiten verweisen wir auf die nationalen Stellen; weitere Hinweise finden sich im Impressum. Zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle ist der Anbieter weder bereit noch verpflichtet.

  11. § 11 Salvatorische Klausel

    Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so wird hierdurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.